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Straftaten im Maßregelvollzug

Die Straftaten von forensischen Patienten im LWL-Maßregelvollzug weisen eine große Bandbreite auf. In den meisten Fällen spielt Gewalt dabei eine große Rolle und oft liegen einzelne oder mehrere schwerwiegende Taten vor. Manche Patienten wurden jedoch auch in einer forensischen Klinik untergebracht, weil sie mehrfach wegen geringerer Straftaten aufgefallen sind und Wiederholungsgefahr besteht.

Mehr als die Hälfte der psychisch kranken oder intelligenzgeminderten Patienten wurde wegen Körperverletzung, Tötungen oder versuchten Tötungen eingewiesen. Etwa jeder fünfte Patient ist ein Sexualstraftäter.

Bei den suchtkranken Straftätern überwiegen Raub- und Eigentumsdelikte sowie Körperverletzung und Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz. Die meisten Taten stehen im Zusammenhang mit Beschaffungskriminalität.

Straftaten von nach Paragraf 63 Strafgesetzbuch untergebrachten Patienten

Körperverletzung ist häufigstes Delikt

Die meisten psychisch kranken Patienten wurden wegen Körperverletzung (42 Prozent), Tötungsdelikten (22 Prozent) und Sexualdelikten (18 Prozent) verurteilt. Brandstiftung haben sieben Prozent der Patienten begangen, fünf Prozent der Patienten begingen Raub, Erpressung oder Diebstahl. Sechs Prozent der nach Paragraf 63 Strafgesetzbuch verurteilten Patienten fallen auf sonstige Delikte wie Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Straßenverkehrsdelikte.

Tortendiagramm:

Straftaten von nach Paragraf 64 Strafgesetzbuch untergebrachten Patienten

Vorwiegend Beschaffungskriminalität

Bei den suchtkranken Straftätern im LWL-Maßregelvollzug überwiegen Raub- und Eigentumsdelikte (37 Prozent) sowie Körperverletzung (24 Prozent) sowie Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz (27 Prozent). Vier Prozent der Patienten begingen eine Straftat im Zusammenhang mit einem Tötungsdelikt, drei Prozent mit einem Sexualdelikt. Sechs Prozent entfallen auf sonstige Delikte wie Brandstiftung und Verkehrsdelikte.

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